Ölbong
Wenn du Konzentrate verdampfen willst, kommst du an der Ölbong nicht vorbei! Sie beschert dir wunderbar potente Hits und das schon bei kleinsten Mengen. Woher die stärkere Wirkung – und der oft auch intensivere Geschmack – kommen und wie auch du diesen Genuss in deine Routine bringen kannst? Lies jetzt weiter und erfahre mehr!
Ölbong – was ist das überhaupt?
Ob du sie nun Oil Rig, Dab Rig oder Dabbing Bong nennst – die Ölbong ist eines der modernsten Tools, um Konzentrate aller Art (Öl, Wax, Harz, Shatter usw.) zu konsumieren. Sie gleicht im Prinzip einer normalen Bong, aber ihre extra kompakte Bauweise ist perfekt auf die Ansprüche des Dabbens angepasst. So verschwendest du nahezu nichts vom kostbaren Extrakt, sondern hast den vollen Genuss.
Die ersten Varianten stammen aus den 90ern und 2000er, als Konzentrate langsam in Mode kamen, und waren eher improvisierte Lösungen aus diversen Alltagsgegenständen. Im Laufe der Zeit entwickelten sie sich aber zu echten Wasserpfeifen – spätestens mit dem Aufkommen des hitzebeständigen Borosilikatglases in diesem Bereich. In den letzten Jahren kamen zudem weitere Materialien für spezielle Bauteile (Nails, Banger) hinzu: Titan, Quarz, Keramik.
Tipp: Keine Lust, selbst zu erhitzen? Es gibt auch E-Rigs, die eine eigene Temperatursteuerung bieten, oder Vaporizer für Konzentrate.
Inzwischen findest du auch Oil Rigs, die weiteres Zubehör anbieten, das du aus klassischen Bongs bereits kennst: Percolatoren, Diffusor, Recycle-Funktionen u. v. m. So kannst du dir deine Ölbong genau in der Art aussuchen, wie sie optimal zu deinen persönlichen Vorlieben passt.
Was du noch zum Dabben brauchst:
- Dabber (Tool zum Auftragen der Konzentrate)
- Nails bzw. Banger (kleine Bauteile, auf die die Konzentrate aufgetragen werden)
- Torch (Butangasbrenner)
- Carb Cap (kontrolliert die Temperatur und damit die effiziente Verdampfung)
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Bong vs. Ölbong – was sind die Unterschiede?
Vielleicht kennst du ja auch die klassischen Bongs, die mit einem zusätzlichen Nail zum Dabben umgerüstet werden können. Allerdings kann das einige Nachteile mit sich bringen. Die normalen Glasbongs sind häufig um einiges größer als eine echte Dab Rig, wegen der unterschiedlichen Anforderungen an die Luftwege.
Beim Rauchen werden die Kräuter angezündet und es entstehen auch Verbrennungsstoffe, die lieber nicht mit eingeatmet werden. Darum werden längere Wege bevorzugt, mehrere Filterstationen (Wasserkammer, Percolator etc.) unterstützen das zusätzlich. Auf diese Art können die unerwünschten Partikel sich absetzen, bevor sie in deinen Mund gelangen.
Bei der Ölbong passiert das gar nicht, denn hier wird der Nail erhitzt und das Konzentrat dann verdampft. Dadurch würden sich nur die Terpene und Wirkstoffe im Verlauf der Bong am Glas absetzen und dir entgehen. Hier ist weniger also definitiv mehr, sprich: ein kurzer Weg durch die Bong ist von Vorteil!
Unterschied zwischen klassischer Bong und Dab Rig
| Vergleich | Bong | Dab Rig |
|---|---|---|
| Material | Borosilikatglas, Acryl, Keramik | meist Borosilikatglas |
| Zugeigenschaften | dichter Rauch, intensiver Geschmack | sanfter, intensiver Dampf, volles Aroma |
| Anwendung | Kräuter werden mit einem Feuerzeug angezündet, Rauch wird dann inhaliert | Banger/Nails mit Brenner erhitzt, dann Konzentrate aufgetragen und Dampf inhaliert |
| Wirkung | stärker als bei Joints, aber keine sehr konzentrierten Hits, eher mild und angenehm | sehr intensiv bei schon geringer Menge |
| Reinigung | oft eher unkomplizierter, da vor allem Asche und Pflanzenreste | aufwendig, da klebrige Ölreste oft sehr festsitzen können |
| Geeignet für wen | Einsteiger, gelegentliche Konsumenten, aber auch regelmäßige Raucher | fortgeschrittene Konsumenten und Fans von Konzentraten |
Willst du das Dabben erst einmal ausprobieren, kannst du natürlich trotzdem eins deiner bisherigen Rauchgeräte umrüsten. Gerade kleinere Modelle oder vielleicht auch Mini-Bongs sind dafür eine gute Lösung.
Die richtige Anwendung deiner Dab Rig
Dabbing ist nicht ohne – nicht nur wegen der intensiveren Wirkung, sondern auch in Sachen richtiger Anwendung. Du musst auf einiges aufpassen, damit es zu keinen Unfällen kommt oder du unnötig dein oft teures Konzentrat vergeudest. Hier also einige Tipps fürs Dabben.
So erhitzt du Nails und Co.
Zum Verdampfen braucht es ordentlich Hitze. Ein gewöhnliches Feuerzeug macht da schlapp, deswegen greifen Dabber zum Torch, also einem Butangasbrenner. Aber Achtung – hier besteht echte Verbrennungsgefahr! Sei also vorsichtig in der Anwendung und sorge für vernünftige Vorkehrungen (Stichwort: hitzebeständige Unterlagen usw).
Halte die Flamme immer nur auf den Nail bzw. Banger, nicht auf das Rig selbst. Damit die richtige Temperatur erreicht wird, braucht es etwa 20–30 Sekunden. Im Detail ist das aber immer vom Material und der Wandstärke abhängig. Ein Titannail beginnt z. B. zu glühen, bei einem Quarzbanger wird die Flamme beim Vorbeiziehen am Glas gelblich.
Lass den Nail dann einen Moment (mind. 20 Sekunden) abkühlen, sonst verdampft dein Extrakt viel zu schnell und heiß und verliert nicht nur Aroma, sondern auch Wirkung. Wenn du Low-Temp-Dabbing betreiben willst, also bei eher geringen Temperaturen (z. T. unter 200 °C) verdampfen, dann warte ruhig auch 30–45 Sekunden.
Die richtige Dosierung beim Dabben
Auch beim Auftragen deines Dabs brauchst du Feingespür. Zunächst muss das Konzentrat auf dein Dabbing Tool. Hier reicht zu Beginn tendenziell eine wirklich kleine Menge, etwa Hanfsamen- oder Reiskorn-Größe. Mehr wäre für die meisten einfach zu viel, taste dich also lieber vorsichtig an die für dich passende Dosierung heran.
Damit dann vom Dabber all die herrliche Substanz auch auf den Banger kommt, dreh das Werkzeug am besten leicht. So gelangt alles auf die erhitze Oberfläche. Aber Achtung, jetzt darfst du nicht mehr lange warten, denn die Verdampfung startet in der Regel sofort!
So hast du am meisten von der Inhalation
Damit du möglichst effizient dein Konzentrat einsetzt, empfehlen wir dir: Nutze eine Carb Cap! Diese kleine Kappe setzt du auf den erhitzten und mit Extrakt versehenen Nail und kannst damit die Hitze und den Dampf sehr gut einfangen. So verbesserst du Luftstrom, Wärmestau und dein Konzentrat verdampft auch bei niedrigeren Temperaturen sauber.
Nutzt du keine Cap, wird das Ganze ein bisschen komplexer: Du solltest dann schon beim Auftragen des Dabs direkt beginnen, am Mundstück des Rigs zu ziehen, da es eben sofort verdampft. Wenn du also zeitgleich ziehst, geht nahezu kein wertvoller Dampf in die Umwelt verloren. Das braucht aber eben etwas Übung.
Und denk dran: trotz allem immer schön langsam und gleichmäßig atmen! Eine hektische Inhalation bringt dir keinen Genuss. Also, lehn dich zurück und entspann ganz in Ruhe. Gerade am Anfang auch vielleicht nicht ganz allein.
Reinigung – wie pflegst du deine Ölbong?
Nach dem Genuss ist vor der Pflege. Dass du das Wasser regelmäßig wechseln solltest, ist wahrscheinlich klar. Damit du aber immer so intensive Hits in deinen Sessions erleben kannst, gilt es wie sonst auch, deine Tools zudem gut zu reinigen.
- Banger/Nail nach jeder Nutzung mit einem Watterstäbchen oder fusselfreien Tuch und etwas Isopropanol reinigen. Bei eingebrannten Rückständen ausbrennen, wenn das Material es zulässt.
- Regelmäßige Tiefenreinigung je nach der Gebrauchsfrequenz mit warmem Wasser und Reinigungsmittel (angepasst an das Bong-Material).
- Bei hartnäckigen Ölresten mehrfach einwirken lassen (mind. 30 min) und schütteln, ggf. mit einem Bürstchen vorsichtig nacharbeiten.
- Am Ende gründlich mit klarem Wasser nachspülen und an der Luft austrocknen lassen.
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Was außerdem noch auf deiner To-Do-Liste steht, damit du immer einsatzfähig in die nächste Session starten kannst:
- Aufbewahrung: Damit dein Konzentrat Wirkkraft und Aroma behält, solltest du es kühl, trocken und dunkel lagern. Ein luftdichter Behälter wie ein Vorratsglas ist ideal.
- Qualität: Achte auf hochwertige Extrakte. Nicht nur, damit du besonders viel Genuss hast, sondern weil diese oft auch weniger Verunreinigungen in der Ölbong hinterlassen.
- Abkühlung: Lass deine heißen Nails unbedingt immer gut auskühlen und geh nicht direkt mit Wasser an sie ran. Das kann zu Rissen führen, was ihre Funktion beeinträchtigt.
- Verschleiß: Auch bei einer Ölbong gibt es Verschleißteile. Überprüfe also regelmäßig Dichtungen und Verbindungen. Selbst Banger und Nails müssen von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden.
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Wenn du willst, such dir doch eine Dab Rig mit Extras aus: Carb Caps, als Recycler, mit Percolator oder verschiedenen Schliffen und Banger-Typen – bei uns findest du, was deine individuellen Vorlieben gerne hätten. Lass dich also jetzt mit starken Hits versorgen. Hast du noch Fragen? Dann kontaktier uns – wir helfen dir gerne weiter!