Vorkühler für Bongs
Du freust dich grad auf einen herrlichen Zug und hast dann aber Asche im Mund? Mit einem Vorkühler kannst du das verhindern. Diese cleveren kleinen Helferchen sorgen für sauberere Züge und kühlen diese auch noch angenehm runter. Was du alles wissen musst, um das perfekte Zubehör für dein Setup auszuwählen, verraten wir dir hier. Lies jetzt weiter!
Warum brauchst du einen Vorkühler?
Der Vorkühler ist so simpel wie genial. Er macht ohne großen Technik-Schnickschnack deinen Rauch deutlich smoother. Einfach das Bauteil – eine kleine Extra-Wasserkammer – zwischen Kopf und Bong einstecken und schon kannst du genießen.
Beim Ziehen läuft die Luft erst durch das Wasser des Precoolers. Dabei kühlt sie direkt etwas ab und die ersten unwillkommenen Asche- und Pflanzenreste bleiben auch dort hängen. So kommt der Rauch also schon deutlich sauberer in der Hauptkammer an, wo ja häufig noch viele andere Gimmicks auf ihn warten.
Unterm Strich bringt dir das Ganze gleich mehrere Vorteile:
- Kühlung: Der Rauch verliert im Wasser einiges an Hitze.
- Filterung: Erste Partikel setzen sich ab.
- Kratzen: Die Züge werden sanfter und das Hustenrisiko sinkt.
- Geschmack: Es bleiben mehr Aromen und Terpene im Zug erhalten.
- Reinigung: Die Bong verdreckt nicht so schnell und braucht nicht so oft einen Deep Clean.
Worauf musst du beim Vorkühler achten?
Im Prinzip sind die meisten Vorkühler einfach eine aus Glas (manchmal auch andere Materialien, z. B. Silikon) hergestellte kleine Extra-Wasserkammer. Sie hat einen Schliff, mit der sie an die Bong gesteckt werden kann und meist oben einen weiteren, um das Chillum samt Bong-Kopf aufzunehmen. So setzt du sie also als weiteres Bauteil vor der Bong ein.
Tipp: Fülle den Vorkühler mit so viel Wasser, dass das Chillum 1,5 bis 2,5 cm bedeckt ist. So kannst du sicher sein, dass er seine Wirkung auch entfaltet.
Einige Precooler haben sogar selbst kleine Extras in sich verbaut, um ihre Wirkung noch zu steigern. Mit einem Diffusor, Percolator oder sogar Recycler wird so der Rauch noch zusätzlich verwirbelt, gekühlt und gefiltert, bevor es dann in der Bong weitergeht.
Doch das gelingt nur, wenn wirklich alles ordentlich sitzt. Darum musst du auf ein paar Punkte achten.
Schliff, Stecktyp, Größe und Bauweise
Vier Kriterien entscheiden, ob dein Vorkühler Top oder Flop für dein Setup ist. Wenn du diese im Auge behältst, findest du schnell das passende Tool zu deiner Bong.
Schliff
- Die gängigsten Größen gelten auch hier: 14,5 oder 18,8 mm.
- Wähle die richtige Größe aus, damit alles sicher sitzt und dicht abschließt.
Stecktyp
- Zwei Arten von Stecktypen sind möglich: Male und Female.
- Male: Steckschliff – er wird in ein größeres Gegenstück hineingesteckt.
- Female: Kupplungsanschluss – er stülpt sich über das etwas kleinere Gegenstück.
- Die Reihenfolge ist wichtig und es braucht immer den jeweils passenden Gegenpart.
Winkel
- Wie ist der Steckanschluss angebracht?
- Entweder im 45°- oder im 90°-Winkel.
- Der Winkel spielt eine Rolle für z. B. die Kompatibilität mit der Bong oder auch wie stabil alles steht.
Bauweise
- Wie hoch und breit ist der Vorkühler selbst?
- Große Vorkühler machen deine Bong kopflastiger und kippanfälliger.
- Eine Mini-Bong kann zum Beispiel keinen sehr großen Vorkühler tragen. Größe und Gewicht müssen immer zum Setup passen.
Tipp: Sollte dein Bauteil trotz allem nicht gut sitzen, kontrolliere den Schliff, ob er sauber ist. Schon kleine Ablagerungen können verhindern, dass alles sauber ineinandergreift. Und falls du doch den falschen Schliff gekauft hast, kannst du manchmal noch mit einem Adapter arbeiten.
Unterschied Vorkühler vs. Aschefänger
Wenn du dich nach den Precoolern umschaust, begegnen dir auch sicher ab und an die sogenannten Aschefänger. Sie haben teilweise eine ganz ähnliche Funktion, aber sind doch nicht eins zu eins austauschbar.
Hier sind darum kurz die Unterschiede aufgeführt:
| Vorkühler | Aschefänger | |
| Vorteile |
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| Nachteile |
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Wenn du also vor allem deine Bong vor grober Verschmutzung schützen willst, ansonsten aber keine großen Wünsche hast, dann ist der Aschefänger total ausreichend für dich. Magst du hingegen vor allem sanfte Züge und die längere Sauberkeit ist ein angenehmer Nebeneffekt, dann sind Vorkühler für dich das ideale Bong-Zubehör.
Reinigung von Vorkühlern
Du hast es jetzt schon öfter gelesen – Vorkühler helfen dir, deine Bong sauber zu halten. Heißt im Umkehrschluss aber auch, dass sie selbst einiges an Schmand abkriegen. Damit du weiterhin einen möglichst sauberen und geschmacklich auch einwandfreien Genuss hast, musst du darum das kleine Helferchen regelmäßig säubern. Das ist aber immer noch einfacher, als gleich die ganze Bong-Waschstraße aufzubauen.
Wenn du also Ablagerungen siehst oder sich der Durchzug erschwert, wird es Zeit für eine Reinigung. Spätestens, wenn der Geschmack deines Lieblingskrauts irgendwie komisch ist, solltest du so vorgehen:
- Spüle den Vorkühler mit warmem Wasser aus. Das machst du sowieso am besten nach jeder Nutzung. Achtung: kein heißes Wasser nutzen!
- Dann kannst du entweder Bongreiniger oder eine Mischung aus Isopropanol und Salz (entscheide abhängig vom Material) in das Teil reingeben, alles gut schütteln und dann einwirken lassen (mind. 30 min).
- Kleine Bürstchen oder Pfeifenreiniger können helfen, besonders hartnäckige Verschmutzungen und schwer erreichbare Stellen zu säubern. Aber immer vorsichtig sein!
- Spüle am Ende mit warmem Wasser alles aus und dann klar nach.
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Finde den idealen Vorkühler für dein Setup!
Bist du empfindlich und musst schnell von zu kratzigen Zügen husten? Magst du nicht ständig deine komplette Bong schrubben? Oder fängst du vielleicht gerade erst mit dem Rauchen an und möchtest einen sanften Start? Dann macht dieses kleine Zubehör eine Menge aus!
Bei uns hast du die Qual der Wahl: Ob kompakt oder etwas größer, mit 45°- oder 90°-Winkel, NS 14 oder 19 – such dir einfach den Vorkühler aus, der zu deiner Bong passt. Viele unserer Modelle haben zudem einen Percolator, Diffusor oder Mini-Recycler an Bord. Wenn du also weißt, was dein Setup zu Hause noch braucht, wirst du bei uns fündig!