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Fragst du dich auch: Welches Chillum passt zu mir? Mit Diffusor oder ohne, mit Köpfchen oder nur das Fallrohr? Ist Glas die beste Option? Und wie weit muss es überhaupt in die Bong reichen? Fragen über Fragen – aber zum Glück bringen wir Licht ins Dunkle! Erfahre hier alles rund um die praktischen Verbindungsstücke zwischen Kopf und Bong und wähle dann deine ideale Lösung für dein Setup aus. Los geht’s!



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Was ist ein Chillum?

Eines der wichtigsten Bauteile einer modernen Bong ist mit Sicherheit das Chillum. Ohne das längliche Rohr würde der Rauch nicht seinen Weg vom Köpfchen bis in die Wasserpfeife finden. Das ist ein Job mit viel Verantwortung, dem ein gutes, solides Tauchrohr aber gewachsen ist.

Falls dir “Chillum” jedoch mal als eigenständiges Rauchinstrument begegnen sollte, ist das keineswegs falsch, denn darin liegen seine Wurzeln. Das lange Rohr aus meist Ton oder Stein stammt ursprünglich aus Indien und wurde da für religiöse Rituale genutzt. Ähnlich wie eine Pfeife bieten diese Tools einen sehr direkten Zug und sind auch ohne viel Schnickschnack sofort einsetzbar.

Reisende haben sie darum mit nach Europa gebracht, wo sie aber inzwischen eben als Bong-Zubehör weiterentwickelt wurden. Dadurch kannst du jetzt den Komfort der Wasserkühlung bei deinen Sessions genießen.

Welche Chillum-Arten gibt es?

Ein Chillum bekommst du ähnlich wie andere Bauteile deiner Bong in vielen Ausführungen. Sie haben verschiedene Schliffe, Längen, bestehen aus unterschiedlichen Materialien und haben wahlweise auch ein paar schicke Extrafunktionen am Start. Hier lohnt sich also ein genauerer Blick, um die Variante zu finden, die perfekt zu dir passt.

Glas, Alu oder ganz was anderes?

Die Version, die dir wohl am häufigsten begegnen wird, ist das Glaschillum. Es wird meist aus Borosilikatglas gefertigt und ist damit besonders robust und hitzebeständig. Auch der Geschmack bleibt so unverfälscht und die Reinigung ist easy. Seine große Vielfalt an Designs zahlt sowohl auf die Kompatibilität als auch Ästhetik ein. Allerdings ist das Ganze natürlich zerbrechlich, darum solltest du immer sorgsam mit ihm umgehen.

Weniger bruchanfällig sind Aluminium-Chillums. Diese werden tendenziell nur für Acrylbongs eingesetzt und brauchen eine Gummi-Dichtung, damit sie fixiert werden können. Zudem werden schraubbare Köpfchen verwendet. Dafür ist diese Variante aber wie gesagt sehr robust und gut zu reinigen. Übrigens: Vereinzelt gibt es auch Edelstahl-Chillums.

Als quasi unkaputtbar gelten Kunststoff- bzw. Silikon-Chillums. Sie sind je nach Modell sowohl für Silikon- als auch Glasbongs geeignet. Ihr entscheidender Vorteil ist wohl neben ihrer Langlebigkeit die schmutzabweisende Eigenschaft des Materials, wodurch diese Rohre gut zu säubern sind. Allerdings sind sie noch nicht weit verbreitet am Markt, weswegen du sie kaum findest und auch wenig Auswahl an Modellen hast.

Unsere Empfehlung: Das Chillum aus Glas ist am flexibelsten und bringt die meiste Auswahl.

Kompletteinsatz vs. Adapter

Ein Chillum kann in zwei Formen dein Setup ergänzen. Entweder es ist ein einteiliger Kompletteinsatz, der festverbaut das Bong-Köpfchen schon dabei hat. Oder es handelt sich um ein Steckchillum. Dieses dient als Adapter und verbindet über seine beiden Schliffenden verschiedene Bauteile miteinander.

Bei den einteiligen Fallrohren mit Bong-Kopf kannst du aus drei Köpfchen-Arten wählen:

  • Trichter: klassisch konische Form, großes Volumen, gleichmäßige Verbrennung möglich, gut für Gruppen-Sessions
  • Zylinder: gerade und tiefe Bauweise, gleichmäßige Hitzeverteilung, sorgt dadurch für einen sparsamen Verbrauch
  • Flutsch: ohne Sieb, kleine Öffnung, super für schnelle Hits mit minimalem Aufwand, aber am ehesten hinterher Bedarf zur Reinigung

Beim Stecksystem hast du wie gesagt nur das Fallrohr selbst und kannst individuell die Bauteile (z. B. auch Vorkühler) ergänzen. Sie müssen nur hinsichtlich des Schliffs passen und schon kannst du sie ganz flexibel austauschen und kominieren. Ideal für Nutzende, die gern Abwechslung haben oder eben ein ganz spezielles System wollen.

Unsere Empfehlung: Wenn du es schnell magst, nimm einen Kompletteinsatz. Für etwas mehr Individualität sind die Steckkupplungen die bessere Wahl!

Eine Frage des Diffusors

Nicht jedes Chillum hat einen Diffusor, aber es gibt immer mehr solche Modelle. Sie zerteilen im Wasser den Rauch in kleine Bläschen, wodurch es zu mehr Oberfläche kommt und dadurch auch eine Abkühlung sowie Filterung abläuft. Dein Zug wird also mit einem Diffusor meist angenehmer.

Worin sich ein solches Diffusor-Chillum noch im Vergleich zur klassischen Version unterscheidet, siehst du hier:

Diffusor-Chillum Klassisches Chillum
Rauchqualität weicher und kühler durch die Aufspaltung in Bläschen direkter, intensiver, aber auch etwas harscher
Filterung besser durch die Verwirbelung kaum, weil Rauch direkt durchzieht
Reinigung aufwendiger durch die Löcher und Schlitze sehr unkompliziert
Verwendung für ein sanftes, angenehmen Erlebnis für schnelle, direkte Hits
Geräuschpegel dämpfen das Blubbern bzw. machen es gleichmäßiger charakteristisches Blubbern
Zug etwas höherer Zugwiderstand, indirekter geringer Widerstand, direkt, schnell

Wenn es also ein Diffusor sein soll, darfst du dich noch entscheiden, welches Modell:

  • Schlitzdiffusor: hat an den Seiten im unteren Bereich mehrere Schlitze, durch die eine sehr effektive Verwirbelung zustande kommt.
  • Lochdiffusor: hat im unteren Teil, manchmal auch nur auf der Unterseite mehrere Löcher, durch die die Luft sehr gleichmäßig vermischt wird.
  • Duschkopfdiffusor: durch eine kleine Scheibe, deren Rand rundum eingeschnitten ist, entsteht eine sehr starke Verwirbelung.

Unsere Empfehlung: Mit einem Diffusor-Chillum verstärkst du den gewünschten Effekt des Zugs aus deiner Bong, ohne dass er zu sehr an Kraft verliert.

Wie verwendest du ein Chillum am besten?

Um die volle Funktionalität deines Chillums genießen zu können, muss es zunächst mal zu deiner Bong passen. Das bedeutet, du musst darauf achten, dass der Schliff der richtige ist (meist NS 14 oder 19) und die Länge stimmt. Orientiere dich dabei entweder an deinem bisherigen Chillum oder an den Angaben deiner Bong. Gemessen wird von der Oberkante der Normschliff-Fassung bis zum Ende des Fallrohrs. Ist dieses zu lang, kann es aufsetzen und unter Umständen sogar zerbrechen. Ist es zu kurz, taucht es nicht richtig ins Wasser ein.

Info: Der Schliff ist ein konisch geformter Glasverbindung zwischen dem Chillum und der Bong bzw. dem Kopf. Nur wenn diese Größen passen, sitzt alles dicht und du kannst kraftvoll ziehen.

Achte außerdem auf die Verarbeitung. Am Rohr sollten keine Blasen im Glas zu erkennen sein, die Öffnungen sollten keine Grate aufweisen. Und auch beim Design gibt es ein bisschen was zu bedenken. Zum einen solltest du einen Bogen um sehr verschlungene, komplizierte Gestaltungen machen – bei einem Chillum putzt du dir sonst einen Wolf dran. Zum anderen sollte der Look zu deiner Bong passen, damit alles zusammen auch gut aussieht.

Dann brauchst du das Rohr nur noch ordentlich einsetzen. Der Schliff muss unbedingt dicht abschließen, ansonsten zieht das Ganze nicht ordentlich. Prüfe auch den Wasserstand. Dein Chillum sollte etwa 2–3 cm tief eintauchen. Ein bisschen kannst du hier mit der Füllhöhe experimentieren, was dir persönlich am liebsten ist in Sachen Zugkraft. Und wenn du hier alles gut sortiert hast, setzt du den Kopf auf, füllst ihn, zündest ihn an und los geht die Session.

Wie reinigst du ein Chillum?

Das ist zum einen eine Frage des Geschmacks, zum anderen auch eine der Hygiene. Beides gute Gründe, um dein Chillum regelmäßig zu säubern. Hinzu kommt, dass Ablagerungen auch die Funktionalität beeinträchtigen können, wenn sie die Diffusorlöcher zusetzen. Mal ganz davon abgesehen, dass ein schmutziges Rohr auch echt nicht appetitlich aussieht.

Also, schnapp dir folgende Hilfsmittel:

  • Chillumbürstchen: Sie haben einen recht schmalen Durchmesser, ideal für die langen, dünnen Röhren. Alternativ kannst du auch einen Pfeifenreiniger nehmen.
  • Isopropanol oder Bong-Reiniger: Damit weichst du harte Verkrustungen ein, wie du es von anderen Bong-Teilen her auch kennst.

Die Reinigung selbst ist somit nicht groß anders als sonst. Die einzige Mini-Herausforderung ist, dass du natürlich alle Öffnungen des Chillums zuhalten musst, wenn du es zum Beispiel schüttelst. Und wenn du mit einem Bürstchen noch nacharbeitest, denk dran: Immer schön vorsichtig sein bei Glas!

Zum Schluss dann nur mit klarem Wasser durchspülen und gut trocknen lassen. Es sollten keinerlei Reinigerreste und auch kein Wasser mehr im Inneren übrig bleiben. Sonst kann das später den Geschmack beeinträchtigen.

Suchst du noch nach passenden Bürsten und Reiniger? Bei uns im Online-Shop wirst du fündig!

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Ob aus Glas oder Aluminium, als Kupplung oder Einteiler – bei uns hast du eine große Auswahl an Tauchrohren. Brauchst du einen NS 14 oder 19? Wir haben beides da und sogar Adapter, mit denen du vieles möglich machen kannst. Und welche Länge ist die richtige? Egal, denn zwischen 100 und 200 mm haben wir bestimmt was Passendes im Angebot.

Darf es etwas smoother sein? Dann greif zu einem Modell mit Diffusor. Bei uns bekommst du die Schlitz-, Loch- oder Duschkopfvariante für genau den Zug, den du dir vorstellst. Und weil das Auge mitisst, haben wir auch manch fesches Design noch im Angebot. Wenn du also weißt, was du brauchst, komm und hol es dir!